Letzte
Änderungen:
28.2.2010:
Seiten Nordhausen
und Erfurt
korrigiert. Tabelle
Nordhausen korrigiert.
10.10.2009:
Seite Magdeburg
korrigiert
18.12.2008:
Seiten T57/B57
Berlin, Dresden,
2xTw
Leipzig, Schwerin,
Tabelle
Schwerin und Museumswagen
aktualisiert.
11.10.2008: Seiten Chemnitz
und Woltersdorf
aktualisiert, Tabellen Tw
Dresden, Bw
Chemnitz und Schwerin
aktualisiert.
25.9.2008: Seite Woltersdorf
aktualisiert
20.9.2008: Tabelle
Gotha aktualisiert
9.8.2008: Tabelle
Tw Potsdam korrigiert
14.7.2008: Seiten Naumburg
und Im
Einsatz aktualisiert
9.7.2008: Verbleib Dessau 21 und 109 korrigiert.
1.7.2008:
Tabelle
Bw Dresden und Tabelle
Dessau korrigiert korrigiert.
28.3.2008: Seite Bad
Schandau ergänzt, Tabelle
Tw Jena ergänzt, Tabelle
Bw Leipzig ergänzt.
17.3.2008: Tabelle
Bw Halle korrigiert.
20.7.2007: Gothawagen
mit
Ganzreklame unter
Kurioses ergänzt.
|
www. Gothawagen .de - Startseite und Vorwort
|
Mit dieser Abbildung
warb der "Deutsche Innen- und Außenhandel Transport- maschinen
Export Import" auf
einem Prospekt für den Straßenbahnzug T57/B57. Bei dem
abgebildeten Zug dürfte es sich um die Prototypen Gotha Tw 43 und
Bw 93 handeln.
Prospekt aus der Sammlung Kerstin Wünsche. |
Wichtiger Hinweis für alle Leser von
www.gothawagen.de:
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"Gothawagen", unter
dieser Bezeichnung kennen Straßenbahner und
Straßenbahnfreunde den dreifenstrigen zweiachsigen Standardtyp
T57 des VEB Waggonbau Gotha und dessen Nachfolgetypen. Die ebenfalls in
Gotha gebauten Großraumwagen und Gelenkwagen mit schwebendem
Mittelteil kennt man kurz als "Gotha-Großraumwagen" und
"Gotha-Gelenkwagen".
Für viele Straßenbahner, Straßenbahnfreunde und
Fahrgäste mögen die Gothawagen stets
etwas anachronistisches gehabt haben. 1957, als die ersten Wagen in
Gotha entstanden, liefen in Düsseldorf schon sechsachsige
Gelenkwagen vom Band. Als 1961 der Serienbau der Gelenkwagen begann,
war dieser Typ im "Westen" schon nur noch Notbehelf und auch die
Großraumwagen gingen erst in Serie, als in der damaligen
Bundesrepublik schon der Gelenkwagen dominierte.
Umgedreht können die Fahrzeuge aber jeweils zu Recht zu den
modernsten ihres Typs gezählt werden. Die Gestaltung ist elegant
und zeitlos. Außerdem sichert die schiere Menge an gebauten
Fahrzeugen den Gothawagen ihren festen Platz in der
Straßenbahngeschichte.
Diese Internetseite soll einen Überblick über die Fahrzeuge
des VEB Waggonbau Gotha geben. Bei der Erstellung stand dabei weniger
originale Recherche im Vordergrund als eine gründliche und
kritische Zusammenfassung der vorhandenen Quellen. Etwas
mehr dazu ist unter den Links
Recherche und
Quellenverzeichnis zu lesen. Mir fiel und fällt es dabei
leicht, etwas kritischen Abstand zu wahren, war ich doch niemals mit
Bau, Wartung, Instandsetzung und Betrieb der Wagen verbunden. Im
Gegensatz zu manchen anderen Internetseiten geht es hier nicht um
aktuelle Ereignisse, sondern um Geschichte. Diese Seiten sollen quasi
als elektronisches Buch über die Gothawagen dienen.
Natürlich verbinde ich mit den Gothawagen einige persönliche
Erinnerungen, die auch eine
Motivation waren, diese Internetseite zu gestalten. Zum ersten Mal traf
ich Gothawagen 1990 in Nordhausen, dem Straßenbahnbetrieb, der
mit der kürzesten Reise über das Gebiet der damals noch
existierenden DDR erreichbar war. Erst nach der deutsch-deutschen
Vereinigung erkundete ich weitere Straßenbahnbetriebe mit
Gothawagen. Peinlich eine Episode in Gotha selbst, wo ich erstmalig mit
den Gothawagen mitfuhr. Kurz vor dem Ostbahnhof wollte
ich als einziger aus dem Beiwagen aussteigen und suchte, als der Wagen
an der Haltestelle hielt, verzweifelt nach dem
Türöffner. Von Hand zu öffnende Türen waren mir als
"Westler" eben unbekannt.
Der erste Straßenbahnwagen, den ich im öffentlichen
Straßenraum selbst fahren durfte war ein
Gothawagen. Als 1993 der Triebwagen 35 mit Beiwagen 126 aus Dessau in
das Hannoversche Straßenbahn-Museum abgegeben wurden,
gehörte ich zu den Glücklichen, die die Probefahrt in Dessau
mitmachen durften. Auch im Museum habe ich den Triebwagen häufig
und
gerne gefahren.
Der Gothawagen, gerade der Zweiachser, hat seine typischen
Eigenschaften, die ihn irgendwie liebenswert machen. Das sind die
Geräusche der Warnglocke, Türantriebe, Rasselglocke und
Motoren. Der Innenraum strahlt modernes Design der 50er Jahre aus,
gerade bei den ersten Wagen mit der umlaufenden Griffstange unter der
Decke und den angedeuteten Trennwänden zwischen Plattform und
Fahrgastraum. Gleichzeitig hat der Wagen nur zwei niedrige Stufen vom
Straßenniveau in den Wagen, was ihn recht modern erscheinen
läßt. Die Fahreigenschaften sind dank des langen Achstandes
und der guten Federung für einen Zweiachser ausgesprochen gut,
auch auf schlechtem Gleis. All dies unterscheidet den Gothawagen
positiv von dem im Ausrüstung und Design vergleichbaren Rekowagen
des RAW Schöneweide.
Die Navigation erfolgt durch die Leiste links. Die jeweils aktive Seite
ist durch eine negative Schaltfläche (rote Schrift auf
weißem Grund) hervorgehoben. So sollte es ein Leichtes sein,
diese Seite zu erkunden.
Ich freue mich auf Ergänzungen, Hinweise oder auch Fragen zu den
Gothawagen, entweder über das Gästebuch oder per Mail an gotha (at) gothawagen.de .
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