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Die Kirnitzschtalbahn von Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall bekam
erst 1984 erstmalig Gothawagen der Typen B2-62. Dies waren vier ehemalige
Leipziger Wagen, die auf Hallenser Fahrgestelle aufgesetzt wurden. Obwohl
keine Wendeschleifen vorhanden sind, können Einrichtungswagen eingesetzt
werden, sind doch die Haltestellen alle auf derselben Seite. Gezogen wurden
die Beiwagen zunächst von ex-Erfurter Wagen, die zwischen 1942 und 1944
in Gotha gebaut wurden und über den Umweg der Lockwitztalbahn Dresden
- Kreischa nach Bad Schandau gekommen waren.
Zwischen 1992 und 1995 wurden diese Erfurter Triebwagen durch vier T57 aus
Plauen und Zwickau ersetzt und der Beiwagen-Bestand durch zwei Zwickauer
Wagen, einen B2-62 und einen ein B2D ex Halle, aufgestockt. Die Fahrzeuge
bekamen sämtlich neue Sitze mit hohen Rückenlehnen. Die Türen
der Triebwagen wurden auf einer Seite verschlossen.
Mit dem Wagen 1 ex Plauen 61 hat Bad Schandau den ältesten in Deutschland
eingesetzten Gothawagen im Bestand. Nur Dessau 35 ex Dresden 213 107 ex 1577
im Hannoverschen Straßenbahn-Museum ist älter.
Die Gothawagen in Bad Schandau sehen derzeit einer gesicherten Zukunft entgegen
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